Die erschreckende Wahrheit über Soja


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Soja das vermeintliche Gesundheitsprodukt

Sojamilch, Sojamehl, Sojaöl, vegane Fleischalternativen auf Basis von Soja, Sojaisolat-
Eiweißpulver, Sojajoghurt. Die Liste ist lang und die Supermarktregale stehen voll mit Sojaprodukten.

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Für die Industrie, die natürlich den vegetarischen und veganen Hype sofort aufgeschnappt hat, ist es mittlerweile ein Billionengeschäft.  Vor ein paar Jahren und mit Veröffentlichung von „Vegan for Fit“ überkam auch mich für kurze Zeit der Vegan-Wahn. Ich unterzog mich einem Monat lang dem Veganismus und aß in dieser Zeit (oder versuchte es zumindest) eine Menge Sojaprodukte. Ich musste jedoch feststellen, dass mich üble Magenkrämpfe überkamen sobald ich Tofu oder Sojamilch zu mir nahm. Es ärgerte mich maßlos, da es doch angeblich soimage1 (13)eine tolle pflanzliche Eiweißquelle darstellt. Und obwohl ich wusste, dass Sojaprodukte kontrovers diskutiert werden, suchte ich mir immer genau die Artikel und Studien heraus die mich darin bestätigten, dass Soja und deren Gehalt an Isoflavonen gesundheitspositive Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat. Ich versuchte immer wieder Sojaprodukte in meine Ernährung aufzunehmen, jedoch mit dem gleichen Resultat. Ich fragte mich, wie kann so ein vermeintlich „gesundes“ Lebensmittel so üble Verdauungsprobleme auslösen? Also beschäftigte ich mich mit Studien und Berichten die auch die andere Seite der Medaille vorstellten. Fakt ist, dass tatsächlich unzählige Studien die erschreckende Tatsache belegen, dass verarbeitetes Soja enorme gesundheitsnegative Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat. Dieses angeeignete Wissen möchte ich Euch nicht vorenthalten.

 

6 Gründe warum ich Soja vermeide

1. Isoflavone

Was viele von uns sicher wissen ist, dass Sojabohnen Isoflavone (Phytoöstrogene) enthalten. Isoflavone wären kein großes Problem, denn sie besitzen tatsächlich (zumindest glaubt man einiger Studien) auch gesundheitspositive Vorteile. Das Problem an Soja jedoch ist die überaus hohe Konzentration dieser Isoflavone. Sie ähneln in ihrer chemischen Struktur dem menschlichen Hormon Östrogen und wirken daher auch hormonähnlich im weiblichen als auch im männlichen Körper. Sie greifen also aktiv in unseren Hormonhaushalt ein und im schlimmsten Fall kann eine Situation der „Östrogendominanz“ im Körper entstehen. Die Auswirkungen von Östrogendominanz könnt Ihr gerne recherchieren. Ich zähle hier nur mal Einige auf: Vermehrtes Bauchfett, Brustkrebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfall, fehlende Libido, Depressionen bis hin zur Unfruchtbarkeit.

Um Euch eine kleine Vorstellung von der Konzentration des Östrogenlevels in z.B. Sojamilch zu geben. 3 ounces (ca. 85-90 ml) Sojamilch beinhalten 11.250 Nanogramm Östrogen, in der gleichen Menge Sojaöl sind 170.000 Nanogramm Östrogen enthalten. Verglichen dazu hat eine Anti Baby Pille ca. 35.000 Nanogramm.

Wissenschaftler untersuchen derzeit, ob die Zunahme des Konsums von Sojaprodukten auch dafür verantwortlich sein kann, dass Kinder heutzutage früher in die Pubertät kommen.

2. Phytate

Enthaltende Phytate in der Sojabohne hemmen die Aufnahme wichtiger Mineralien, wie Zink, Eisen, Jod, Calcium, Magnesium. All diese Mineralien sind essentiell und an hunderten von Funktionen in unserem Körper beteiligt, z.B. Immunfunktion, Herz-Kreislauf, die Gehirnentwicklung, Muskel- und Knochengesundheit u.v.m..

3. Enzyminhibitoren

Sojabohnen enthalten ebenso von Natur aus Enzyminhibitoren als Abwehrstoffe gegen Schädlinge. Diese können im Menschen Allergien hervorrufen. Das größte Problem ist jedoch, dass sie die Eiweißaufnahme blockieren. Wie wichtig dieser Baustoff für unsere Körperfunktionen ist, wissen wir. Viele Veganer und Vegetarier nutzen Sojaprodukte sogar um Ihren Eiweißanteil in der Ernährung zu erhöhen. Doof nur, dass die enthaltenden Giftstoffe im Soja eine adäquate Verdauung der Eiweiße reduzieren.

4. Mononatriumglutamat

Freie Glutaminsäure oder MSG (Mononatriumglutamat), ein potentes Nervengift, entsteht bei der Herstellung von Sojanahrung, und weitere Mengen werden vielen Soja-Nahrungsmitteln als Geschmacksverstärker zugesetzt.

5. Goitrogene und die Schilddrüsenproblematik

Ein weiterer kritischer Inhaltsstoff in Soja sind die Goitrogene. Diese sind dafür bekannt, dass sie die Schilddrüsenfunktion negativ beeinflussen. Sie hemmen die Jodaufnahme und können somit eine Unterfunktion der Schilddrüse hervorrufen, welche Jod für eine ausreichende Hormonproduktion unbedingt benötigt.

Und wie wir wissen, ist die Schilddrüse zwar ein sehr kleines Organ, aber sie spielt eine zentrale Rolle in unserem Stoffwechsel.

Goitrogene  sind auch in anderen Lebensmitteln (vor allem Kreuzblütlern) vorhanden – z.B. Brokkoli. Der Unterschied ist jedoch, dass Brokkoli im Gegensatz zu Soja, noch viele gesundheitspositive Nährstoffe enthält und die Goitrogene durch Zubereitungsprozesse wie Erhitzen und Kochen zum größten Teil entfernt werden können.

6. Cadmium

Cadmium ist ein giftiges Schwermetall, das in der Umwelt weit verbreitet ist.  Untersuchungen zeigten einen 6-mal größeren Gehalt in Sojamilch verglichen mit Kuhmilch.

Einige Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen dem Kontakt mit Schwermetallen und  Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse.

Unsere östrogenüberladene Welt 

Wahrscheinlich würde unser Körper auch mit dem moderaten Konsum von Soja klarkommen. Das Problem ist jedoch, dass (und wahrscheinlich vor allem in der veganen Szene) Soja überkonsumiert wird. Ein rießen scheiß ist zusätzlich, dass der überaus billige Rohstoff in tausenden von Lebensmitteln als Emulgator  zum Einsatz kommt.

Fakt ist auch, dass wir in einer östrogendominierenden Welt leben. Konsumieren wir konventionelle Fleisch- und Milchprodukte bekommen wir Soja aus zweiter Hand zugeführt, denn diese Tiere werden aufgrund des billigen Preises überwiegend mit genmanipuliertem Soja gefüttert.

Auch sind wir permanent in Kontakt mit Bisphenol A (BPA) – eine hormonell wirksame Chemikalie. Diese ähnelt dem weiblichen Hormon Östrogen  und beeinflusst somit ebenso unser Hormonsystem (Spielzeug, Babyflaschen oder Wasserflaschen aus Kunststoff enthalten diese sogenannten Weichmacher).

Pestizide, welche heute im ständigen Einsatz sind können Substanzen enthalten die auf den Körper ähnlich wie Östrogene wirken.

Weizenprodukte – Selbst in Brot, Brötchen und Getreideprodukten finden sich Phytoöstrogene.

Selbst unser Trinkwasser ist nicht vor Östrogenen sicher, denn hier geraten Östrogene nicht nur durch die oben beschriebenen Kunststoffe und die chemische Industrie, sondern auch durch Menschen und Tiere, die mit Östrogenen behandelt werden.

Frauen, die die Pille nehmen oder eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren durchführen, scheiden die Östrogene mit dem Urin wieder aus. Auch viele Tiere werden mit Östrogenen behandelt und scheiden diese aus. Ebenso werden Medikamente oft nicht richtig entsorgt, sondern landen im WC und werden heruntergespült. Verschiedenste Untersuchungen haben festgestellt, dass das Östrogen der Anti-Baby-Pille Auswirkungen auf die Fischbestände hat. Männliche Fische verweichlichen durch das Hormon der Pille und werden quasi unfruchtbar.

Bei der Wasseraufbereitung wird zwar versucht die Hormone im Wasser wieder abzubauen, aber das gelingt häufig nicht vollständig.

So kann es vorkommen, dass man mit dem Trinkwasser ständig geringe Östrogenmengen aufnimmt. (Leckere Vorstellung)

Schlusswort:

Es gibt tatsächlich noch weitere Gründe die gegen den Konsum von Soja sprechen. Vor Allem sollten wir uns vor Augen halten, dass Soja ein relativ neues „Lebensmittel“ ist. Langzeitstudien hierüber gibt es also noch nicht. Jedoch sagen die Hunderten von Kurzzeitstudien schon Einiges aus und lassen die negativen Langzeitauswirkungen von Sojakonsum bereits vermuten. Äußerst wichtig ist auch die Information, dass 90-95% der Sojaprodukte gen-manipuliert sind. In Tierstudien fand man heraus, dass in der 2. und 3. Generation von Tieren die gen-manipuliertes Soja konsumierten die Unfruchtbarkeit und Kindersterblichkeit-Rate erhöht ist. Wenn Ihr unter keinen Umständen auf Soja verzichten möchtet, lege ich Euch ans Herz darauf zu achten, Gentechnik-freie Sojaprodukte (nach Möglichkeit Bio) zu erwerben.

 

Tipps um einer Östrogendominanz entgegenzusteuern:

Generelle Tipps:

  • Sojaprodukte möglichst vermeiden
  • Wenn Sojaprodukte, möglichst fermentierte Lebensmittel, wie Nato, Miso, Tempeh (diese haben durch den Fermentierungsprozess auch gesundheitspositive Vorteile und enthalten z.B. wichtige Vitamine und Probiotika
  • Tierische Produkte aus nachhaltiger Zucht konsumieren (Weidetiere/Bio)
  • Wasser aus Glasflaschen trinken
  • Bei Trinkflaschen, Spielzeug etc. darauf achten, dass es BPA-frei ist
  • Arzneimittel ordnungsgemäß entsorgen
  • Leber unterstützen: Beispielsweise mit Zitronenwasser oder Mariendistel-Produkten (z.B. Hepar-Pasc® von Pascoe Naturmedizin)
  • Regelmäßige Bewegung

 

Spezial Tipps für Mütter: 

Stillen ist immer die beste Wahl und stellt alle Makro-und Mikronährstoffe bereit die unser Baby benötigt. Wenn das Stillen aus diversen Gründen nicht möglich sein sollte, bitte auf gar keinen Fall auf sojabasierende Säuglingsnahrung zurückgreifen. Optional könnte hier rohe Ziegenmilch probiert werden, da diese (wie durch Studien belegt) für den menschlichen Körper leichter zu verdauen ist als Kuhmilch.

 

Spezial Tipps für Veganer:

  • KEINE Alternativ-FLEISCHPRODUKTE AUF SOJABASIS
  • Eine gesunde Alternative, wie pflanzliche Patties und dergleichen lassen sich mit Pilsen/Samen/Nüssen und Gemüse ganz einfach selbst herstellen und versorgen uns noch mit essentiellen Nährstoffen. Das Internet hält reichliche Rezepte bereit.
  • Anstatt Sojamilch gibt es viele weitere pflanzliche Alternativen (wie z.B. Mandel-, Reis,-Hafermilch) Auch diese lassen sich ganz einfach selbst herstellen. Einfach mal googlen.

 

Ich hoffe Euch hat der Artikel gefallen. Gerne nehme ich Feedback entgegen :-).

Bleibt gesund,

Eure Isabel

 


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