Katjas Reise zu Wunschfigur – gefürchtetes Abnehmstopp (Part V)

Katjas Reise zu Wunschfigur – gefürchtetes Abnehmstopp (Part V)

Tja, irgendwann erreicht es jeden und so auch Katja. Als sie am Donnerstag auf die Waage gestiegen ist, zeigte diese die gleiche Zahl wie bereits vor zwei Wochen. Katja schien nicht sehr überrascht zu sein, denn nach längerem bohren – siehe da – gab sie auch zu, genau zu wissen wieso sie diesmal keinen Gewichtsverlust verzeichnen konnte. Aufgrund von Stress an der Arbeit griff sie mal hier zur Schokolade, mal da zu einem Nachtisch usw.. Da kann man schon schnell über seinen eigentlichen Bedarf kommen.

Stress ist ein Killer. Deswegen lohnt es sich vorab schon Gegenmaßnahmen zu überlegen und gewappnet zu sein, denn in unser heutigen Zeit bleiben stressige Phasen einfach nicht aus. Das ist jedoch ein anderes Thema und wird sicher in Zukunft in einem weiteren Blogpost aufgenommen. Heute geht es um Katja´s Abnehmstopp.

Aber war es wirklich ein Abnehmstopp?

Lasst uns weiter schauen.

Warum Ihr der Waage nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken solltet 

Wie gut, dass wir (wie in diversen TV-Shows) nicht nur auf den Verlust des Körpergewichts schauen, sondern auch andere Parameter unter die Lupe nehmen, wie z.B. Maße an diversen Körperstellen sowie Körperfettmessungen.

Und siehe da: Katja verlor (trotz Schluderei) folgendes an cm:

Taille: -1 cm

Bauch -3 cm

Hüfte: -2 cm

Brust: -1cm

Oberschenkel: -1cm

Körperfett: ca. -2%

 

Die Waage lügt also

Tut sie das? hmm nicht wirklich, denn die Waage ist das was sie ist und misst lediglich Dein Gewicht und das wird von so vielen Dingen beeinflusst:

  • Körperfett
  • Muskulatur
  • Organe
  • Blut
  • Knochen
  • Wasser
  • Deinem Mageninhalt
  • Deinem Darminhalt
  • Glykogen

Sie hat aber keine Ahnung was sich innerhalb Deines Körpers abspielt.

Katja erhält jeden Tag aufs neue Komplimente über Ihre Figur und diese hat sich tatsächlich drastisch verändert. Sie hat einen viel schmaleren  und strafferen Körperbau. Man kann ihr praktisch bei der Veränderung zusehen und da ist das Gewicht völlig nebensächlich.

Der beste Indikator ist der Körperbau, nämlich das Verhältnis von Muskelmasse zu Fett in Deinem Körper.

 

Gründe warum der Zeiger der Waage nicht nach unten geht, aber Du trotzdem auf dem richtigen Weg bist

 

  1. WasserUnser Körper besteht zu ungefähr 60% aus Wasser. Muskeln speichern mehr Wasser als Fett. Also insbesondere, wenn wir viel Kraftsport betreiben und Muskelzuwachs haben, können wir davon ausgehen, dass der Wasseranteil im Körper steigt.Da Katja trotz gleichbleibendem Gewicht 2% Körperfett verloren hat, gehe ich stark davon aus, dass sie keine Muskulatur abgebaut hat, sondern durch die intensiven Sporteinheiten eventuell sogar an Muskelmasse dazugewonnen hat. Mehr Muskeln = mehr Wasser = mehr Körpergewicht.

    Und Muskeln sind unser größtes Kapital. Alleine um sie aufrechtzuerhalten benötigen sie immens viel Energie, was bedeutet, dass extrem muskulöse Menschen auch mehr essen können und mehr Kohlenhydrate vertragen, als Menschen mit geringer Muskulatur.

    Hätte Katja jetzt also 2 weitere Kilos verloren welche aus reinem Muskeleiweiß bestanden hätten (was bei den meisten Crash-Diäten passiert) wäre dies fatal.

    DesWeiteren schwankt unser Wasserhaushalt täglich und kann zwischen 2-3 manchmal sogar 5 kilo ausmachen. Vor allem Zyklusbedingt bei Frauen.

  2. GlykogenUnser Körper speichert Kohlenhydrate in der Leber und der Muskulatur in Form von Glykogen und jedes Gramm Glykogen zieht ein paar Gramm Wasser mit sich. Alleine dadurch können es auf der Waage einmal leicht 2 kilo mehr sein, wenn wir mal mehr Kohlenhydrate gegessen haben.Bei Katja gehen wir nach der Carb-Cycling Methode vor, d.h. wir essen mal mehr mal weniger KH, je nachdem wie aktiv wir sind.  Und vor Allem rund ums Training, denn KH schütten Insulin aus. Dieses ist generell nicht so toll, denn es hindert die Fettverbrennung, aber nach dem Training können wir diese Hormonausschüttung ausnutzen.

    Insulin wird nämlich benötigt um Glukose und Protein aus dem Blut in die Muskeln zu befördern und nach einer intensiven Trainingseinheit werden diese Nährstoffe zur Regeneration und dem Muskelaufbau dringend benötigt.

    Vor zwei Wochen haben wir Katjas Kohlenhydratzufuhr noch einmal erhöht um leistungsstärker beim Training zu sein und den Insulin-Peak für den Muskelaufbau zu nutzen.

    Scheint funktioniert zu haben 🙂

  3. Darm- und MageninhaltVor unserem Termin hat Katja eine große Schüssel Quark gegessen.
    Nun ja, das was wir essen können wir schon ein paar Tage mit uns herumtragen bis es vollständig verstoffwechselt ist und ich denke es ist logisch, dass der Inhalt unseres Magen-Darms (also das was wir essen und trinken) dazu beiträgt wieviel wir wiegen.

Schmeißen wir nun die Waage weg?

Nein, wieso? Sie ist ein Parameter, welcher uns Aufschluss darüber gibt wo wir uns befinden. Aber eben nur einer von vielen. Die Waage lügt nicht, noch ist sie Dein Feind. Der Feind  bist Du selbst – wenn Du Dich von der Zahl auf der Waage zu sehr beeinflussen  lässt. Erst recht wenn Dein Körperbau und die vielen Komplimente die Du erntest etwas ganz anderes sagen.

Katja hat das verstanden. Vor allem hat sie verstanden. dass eine Abnehmreise kein linearer Prozess ist, sondern eher eine Berg- und Talfahrt. Erfolg kommt zu denen die Ihre Träume leben und Dranbleiben.

Es benötigt nur ein bisschen Mut und Durchhaltevermögen um das Leben zu leben, was man sich nie hätte zu träumen gewagt. Aber wenn Du es nicht versuchst, wirst Du nie wissen wie es sich auf dieser Seite des Lebens anfühlt.

Katja hat sich dazu entschieden eine bessere Version von sich selbst zu werden und dabei so viel ins Rollen gebracht. Nicht nur in ihrem eigenen Leben. Menschen in ihrem Umfeld sind motiviert und inspiriert ebenso etwas zu verändern. Ich bin ein besserer Coach. Sie beweist mir jedes mal aufs Neue welche Möglichkeiten und Fähigkeiten in uns allen schlummern, wenn wir es nur wagen einen Schritt in eine andere Richtung einzuchlagen.

Aber wenn wir nicht springen, werden wir auch niemals fliegen können. Nicht einmal für einen Augenblick.

Danke, dass Du den Sprung gewagt hast, Katja!

 

 

 

 

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