Eine Liebeserklärung an die Natur



img_9255Macht die Industrialisierung uns krank und depressiv?

Die Mehrheit der Menschen leben heutzutage in bebauten Gebieten. Von Natur ist dort oft nicht mehr viel zu sehen.  In den nächsten Jahren wird diese Zahl immer mehr steigen. Die Industrialisierung hat seine Vorteile, keine Frage. Jedoch bringt Sie leider auch eine ganze Menge Nachteile mit sich. Unter anderem wird die steigende Zahl der mentalen Krankheiten mit ihr assoziiert. Depressionen und Burnout Syndrome sind auf dem Vormarsch und auch wenn man sich über die Ursache nicht völlig im Klaren ist, stellen sich viele Forscher die Frage, ob der fehlende Bezug zur Natur eine Rolle spielen könnte.

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Kontakt zur Natur macht glücklich

Wir wissen alle, nicht jeder Tag ist wie der andere und manchmal fühlt man sich einfach nicht so gut. Viele von uns möchten sich dann einfach nur verkriechen oder auf der Couch versacken. Andere wiederum zieht es in solchen Phasen in die Natur. Letzteres ist hier wahrscheinlich auch die effektivere Wahl um aus dem Stimmungstief wieder herauszukommen.

Eine im letzten Jahr veröffentlichte Studie von Bratman et al. von der Stanford Universität untersuchte wie sich ein 90-minütiger Spaziergang auf das Grübeln auswirkt. Unter dem Begriff Grübeln versteht man das Nachdenken über Unglück, Pech oder Missgeschicke. Oft werden hierbei negative Situationen aus der Vergangenheit wachgerufen. Das Grübeln ist tatsächlich einer der Hauptfaktoren für Depressionen.

In der besagten Studie fand man heraus, dass bereits ein 90-minütiger Spaziergang in der Natur im Gegensatz zu einem Spaziergang in einer städtischen Umgebung signifikant das Grübeln sowie die neuronale Aktivität in Gebieten im Gehirn, welche mit psychischen Erkrankungen assoziiert sind, reduzierte.

Belegt ist auch, dass der Kontakt zur Natur Blutdruck, Puls sowie Muskelspannung senkt. Die Produktion von Stresshormonen wird ebenso herabgesetzt. Die körperliche Bewegung in der Natur zeigte bereits in unzähligen Studien positive Effekte für die körperliche und geistige Gesundheit.

Ganz egal wie viele Studien hierzu noch durchgeführt werden sollten. Alleine durch unseren Menschenverstand sollte uns die Wichtigkeit des Bezugs Mensch/Natur klar sein, denn wir sind ein Teil von ihr. Nur leider leben wir nicht mehr in ihr, sondern entfernen uns immer mehr.

Die Gute Nachricht, wir können uns zwar nicht von Allem frei machen, aber wir haben es in der Hand uns den Bezug zur Natur weitmöglichst zu bewahren oder wieder herzustellen.

 

Glücklich in und mit der Natur leben:

  1. Schau Dich um

img_9465Manchmal reicht der Blick in den Himmel, hinauf zu den Sternen oder den Wolken um einmal wieder zu erkennen welch einen kleinen Teil wir in diesem großen Universum darstellen. Wenn wir Dinge in eine andere Perspektive rücken, erscheinen unsere Probleme oft als sehr viel kleiner.

Beobachte die Erde, was aus ihr sprießt. Sieh Dir an was unter Deinen Füßen wächst oder was in ihr lebt.

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Beobachte eine Ameisenkolonie und sei Dir darüber bewusst wie diese die Umwelt nachhaltig beeinflussen. Schau den Bienen beim bestäuben der Blumen oder den Vögeln, deren Rolle in der Natur oft unterschätzt wird, beim picken und suchen nach Nahrung zu. Jedes Lebewesen ist wichtig und trägt seinen Teil zum Erhalt dieser Erde bei. Um einen Bezug zur Natur zu finden sollte uns dies klar sein.

 

2. Werde zum Eigenanbauertomaten

Baue Dein eigenes Gemüse an und sehe zu wie aus einem mini Samenkorn etwas ganz Großes wird. Wie sich aus dem Keimling Wurzeln, Sprossen, Blätter und später Blüten und/oder Früchte entwickeln.

 

3. Begebe Dich bei jeder Gelegenheit ins Grüne

Schaltet alle elektronischen Geräte (TV, Handy, PC) für eine Weile aus uyogand:

  • gehe im Wald/ Feld/ Park spazieren
  • Mache Yoga (Barfuß) im Garten
  • Geh´ raus in den Regen (ohne Regenschirm)
  • Gehe Wandern
  • in den Bergen Ski fahren
  • mache ein Lagerfeuer
  • im See schwimmen
  • mache Wildwasser-Rafting
  • gehe in den Kletterpark
  • Esse Obst von den Bäumen oder Sträuchern
  • Geh´ auf Pilzwanderung
  • Laufe Barfuß über eine Wiese, Steine, Schnee
  • Atme Atme Atme

Sei kreativ! Sehe, schmecke, höre, spüre, rieche die Natur – mit all Deinen Sinnen

Und vergiss nicht – Du bist ein Teil von ihr!IMG_8103

 

 

4.  Für weitere geistige und körperliche Benefits komm raus und mach´ Sport mit uns im Freien: www.outdoorgym.de

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